Kleiner Audioverstärker mit TDA2002

Hier ein kleines Mini Projekt. Ein Audioverstärker mit dem TDA2002/2003.
Die gesamte Schaltung kommt mit wenigen Bauteilen aus.

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Wie man sieht könnte man die Platine noch um einiges kleiner gestalten, hier habe ich aber ein halbes Euroformat als Vorlage gewählt. Unbedingt erforderlich ist das kleine Kühlblech,
lieber noch etwas größer wählen. Der Nachbau gestaltet sich sehr einfach und kann auch auf Lochraster aufgebaut werden.

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Das ist schon alles um einen 8 Watt mini Verstärker zu betreiben.
Geeignet für:
– Kleine Lautsprecher am Handy
– Um Aktivboxen am Tablet anzuschließen
– Das Handy als Autolautsprecher
– Verstärker für Funktionsgeneratorsignale

Kleiner Nachteil ist die Versorgungsspannung von 12V.

Die Qualität ist ausreichend aber natürlich kein High-End. Ich hatte anfangs
leichte (hochfrequente) Hintergrundtöne. Diese konnten aber durch das Isolieren des
Kühlbleches vom TDA2002 entfernt werden. Um die Qualität weiter zu verbessern
kann man das ganze in ein Aluminium Gehäuse verbauen und somit abschirmen.
Hier die Cadsoft Eagle Datein:
Layout
Schaltplan

Viel Spaß damit.

 

Pleuelstangen

Kurzes Update, die Pleuelstangen sind fertig.
Gefertigt aus 2mm Messingblech, gebohrt und poliert.
Die Rundungen sind gefeielt aber mit Hilfe einer Schablone.

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Einfach oben dran langfeilen und schon hat man den richtigen Radius.

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Auf den Bildern sieht es ein wenig nach Kratzern oder ähnlichem aus,
in Wirklichkeit ist es eine glatt polierte Oberfläche.

Reperatur einer Flex

Vor kurzem bin ich auf die Aktion von ifixit.com gestoßen. Hier möchte ich meinen Teil zur Aktion beitragen.

ifixit_self-repair_manifesto

Eine Handschleifmaschine hat einen Kabelbruch, im schlimmsten Fall ist dieser lebensgefährlich. Nun möchte ich kurz erklären wie man so etwas repariert.

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Hier die Maschine in der Gesamtansicht… noch zu gut erhalt um sie wegzuschmeißen….

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1. Sicherstellen das der Stecker aus der Steckdose gezogen ist.
2. Noch einmal sicherstellen das der Stecker gezogen ist;-)
3. Lösen der Schrauben für die Abdeckung (hier 5 Stück)

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4. Zugentlastung lösen..
5. Die zwei Anschlußschrauben lösen und schon ist die alte Leitung raus..

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6. Neue oder gebrauchte Leitung vorbereiten. Bitte darauf achten das ihr die richtige Leitung verwendet. Mindestens H07RN-F für hohe mechanische Belastung, auch für die dauerhafte Verwendung im Freien mit einer Bemessungsspannung von 750 V.
Eine gebrauchte z.b von einer Bohrmaschine geht natürlich auch.

Die hier unten abgebildete Leitung gibt es bei Reichelt. kostenpunkt 5€.

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7. Neue Leitung anschließen, dabei den Knickschutz am hinteren Ende nicht vergessen.

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8. Alles wieder wie im Uhrsprungszustand zusammenstecken, Zugentlastung wieder fest anziehen…

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9. Das Kunstoffaußenteil wieder zusammenstecken und anschrauben.2014-03-03 11.30.18

10. Testen und freuen.
11. Ganz wichtig, hebt das alte Stück Leitung auf und schneidet nur das kaputte Stück ab.
Kann man immer gebrauchen!
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Also nicht immer gleich alles in den Schrott schmeißen.
Die meisten Maschinen, auch Bohrmaschinen oder Bügeleisen, sind so oder so ähnlich aufgebaut wie oben gezeigt.
Elektrisch gibt es bei normalen 230V Maschinen nur die Unterscheidung mit Schutzleiter oder ohne. In diesem Fall, da das Metall vom Kunstoff isoliert ist, gibt es keinen Schutzleiter. Bei anderen Maschinen besonders bei älteren Bohrmaschinen mit Metallgehäuse ist der Schutzleiter erforderlich!

Repair saves the Planet.

 

Lagerbock

Hier ein ganz kurzer Einblick in den Bau des Lagerbocks.
Rundrum mit dem Messerkopf bearbeitet.
Zack mit ganz kleiner Zustellung die 45° Phasen gefräst…

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Gebohrt und die Passungen für die Lager gerieben…

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Am besten die Lager mit der Standbohrmaschine reindrücken.
Fertig. Damit man nicht unterschätzt was für ein Aufwand so ein kleines Teil ist, es hat ca. 3
Stunden gedauert.

Balancier

Als Grundmaterial habe ich 2mm Messingblech benutzt.
Hier meine Vorgehensweise:

1. Mittiges Bohren der Löcher. Zuerst habe ich es mit der Ständerbohrmaschine
versucht, leider war das Ergebnis bescheiden so das ich es auf der Fräse ausgefahren
habe.

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2. Nachdem die Löcher gebohrt sind, habe ich mir eine kleine Hilfe für die Radien       gedreht und mit diesem die Radien angerissen. Von hier aus bis zur Mitte mit Lineal und
Anreißnadel feine Linien gezogen.

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(Schade, das Bild ist ein wenig unscharf.)

3. Mit parallelstücken die Linie parallel zum Werkstück ausrichten. (Bilder sagen hier mehr
als tausend Worte!)

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4. Und weg damit…. ganz wenig zustellen… ist schließlich nur 2mm Blech.

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5. Ein wenig mit dem kleinen Proxxon poliert und fertig ist das Werkstück.

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Weiter gehts demnächst…..

 

Hi,
hier ein kurzer Baubericht über die Grundplatte.

Das ganze Teil rundherum mit dem Messerkopf bearbeiten.
Sauteuer so ein Teil aber völlig genial, die Oberflächen werden spiegelglatt.

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Die Senklöcher wurden mit einem Fingefräser bearbeitet.

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Das Bild täuscht ein wenig, die Oberfläche ist wirklich sehr glatt und die Bearbeitungsspuren des Messerkopfes sind komischerweise nur auf dem Foto zu sehen.

Das nächste Teil ist der Gegenhalter für den Glaszylinder.
Zwischen Zylinderhalter und dem Gegenhalter wird ein O-Ring gespannt der den Zylinder abdichtet.

Das Werkstück wurde ausgefahren, zentriert und nun gebohrt.

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Hier sieht man einmal den Zylinderhalter mit Gegenstück und Glaskolben in zusammengebautem Zustand. Damit die Hublängen nachher passen, wurde im Zylinderhalter (oben) eine Senkung eingebracht.

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Das sieht ja schon mal ganz passabel aus. Weiter gehts….

Wie man hier sehen kann ist der Zylinderhalter auf einem längeren Stück Rundstück aus Aluminum gefertigt.

Die Arbeitsschritte:

1: Innen ausdrehen
2: Außen drehen und die Kühlrippen einstechen
3: Auf dem Rundtisch die Bohrungen erstellen.

 

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4. Der Rundtisch wird um 90° gedreht und die untere Hälfte der Zylinderhalterung abgefräst.

Bis dahin…

 

 

Der Kühlkörperdeckel wird aus Messing gefertigt.
Hier wird ein wenig Plan gedreht.

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Und mit dem richtigen Längsdrehen wird die richtige Form daraus.
Der Kühlkörperdeckel wird so gedreht das er „saugend“ in die Zylinderhalterung
gedrückt wird. Dies dient der Dichtigkeit.
Der vordere Absatz ist zur Führung der Verdrängerkolbenstange.

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Vom Reiben der Verdrängerkolbenstangenführung habe ich leider kein Bild.
Nun noch auf den Teilapperat gespannt…

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Ausfahren und ganz vorsichtig bohren, der steg ist wirklich dünn obwohl es auf dem Bild nicht so aussieht.

Weiter gehts…

Hi,
hier werde ich den Bau eines Heißluftmotors HW-HM 06 beschreiben.
Der Bauplan ist beim Verlag für Handwerk und Technik zu finden.
http://shop.vth.de/heissluftmotor-hw-hm-06.html

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Das schöne an gekauften Plänen ist, man sich auf die Funktion verlassen kann und es gibt die Glaszylinder auch beim VTH Verlag fertig zu kaufen.
Ich baue allerdings das Hauptbauteil, den Zylinderhalter, anstatt aus Sechskant Messing aus
Aluminium und rund statt eckig. Dabei bleiben die Maße aber gleich.

Also freut euch auf die Baufortschritte und das erste Anwerfen…